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D-LK 12.1 Saenger
Referat
Johann Wolfgang von Goethe
Goethes Charakter zu beschreiben ist sehr schwierig, da zwar sehr viele
Briefe und andere Schriftstücke von ihm und über ihn existieren,
in denen aber sein wahres Ich im Hintergrund bleibt und nur schwer zu erkennen
ist. Goethe über sich selbst an Wilhelm von Humboldt : "Der letzte
Blick ins eigene Ich rührte für ihn [Goethe] an jene Geheimnisse
des Lebens, zu deren Vergegenwärtigung sich selten eine Stunde findet."
Kindheit und Jugend
28. August 1749 : Geburt Goethes als Sohn des reichen Juristen
Johann Caspar Goethe (seit 1742 Kaiserli-
cher Rat) und der Catharina Elisabeth Textor (seit 1748 verheiratet) in
Frankfurt am Main
- von sechs Kindern überlebten nur Johann Wolfgang und dessen
ein Jahr jüngere Schwester Cornelia
- er wuchs in geordneten Verhältnissen im gebildeten Bürgertum
dieser Zeit auf
- in seiner Lebensgeschichte "Dichtung und Wahrheit" kann man
kein Bild des Vaters ermitteln
- ruhender Pol : die Mutter -> Ursprung seines poetischen Elementes
1777 Tod Cornelias nach kurzer Ehe mit Goethes Freund Johann Georg
Schlosser
1782 Tod des Vaters -> Mutter nur noch dreimal besucht
- genialer Schüler : neben alten Sprachen (Latein, Griechisch)
auch Französisch, Englisch, Italienisch und He-
bräisch / las zehnjährig Äsop, Homer, Vergil, Ovid, "1001
Nacht", Defoe, Schnabel, etc.
- streng religiöse Erziehung: aufgeklärter Lutheraner / tägliches
Bibelstudium
-> erschüttert durch das
Erdbeben von Lissabon am 1. Nov. 1755 und den Siebenjährigen Krieg
zw.
Preußen und Österreich: "Wie mir in meinem sechsten Jahre, nach
dem Erdbeben von Lissabon, die
Güte Gottes einigermaßen verdächtig geworden war, so fing
ich nun, wegen Friedrichs des Zweiten,
die Gerechtigkeit des Publikums zu bezweifeln an." (Dichtung und Wahrheit)
Jan. 1759 Besetzung Frankfurts durch die Franzosen -> Stadtkommandant
Graf Francois de Thoranc im Haus
der Familie Goethe einquartiert -> häufigere poetische Versuche
Goethes wie 1757
"Dies sind die Erstlinge, die Sie anheut empfangen
Die Feder wird hinfort mehr Fertigkeit erlangen"
- mit dreizehn erster Gedichtband, erstes Drama und "Poetische Gedanken
über die Höllenfahrt Jesu Christi"
- mit vierzehn das erste Mal unglücklich verliebt in ein Mädchen,
das Goethe selbst Gretchen nennt
-> Anklage wegen einer angeblichen Affäre zu Goethe;
habe ihn nie ernst genommen
"Ich fand es unerträglich,
daß ein Mädchen, höchstens ein paar Jahre älter als
ich, mich für ein Kind
halten sollte, der
ich doch für einen ganz gescheiten und geschickten Jungen zu gelten
glaubte."
Studienjahre
3. Oktober 1765 gegen seinen Willen Rechtsstudium
in Leipzig -> Wandlung zum Schöngeist und Freigeist
-> anfängliche Begeisterung, dann Enttäuschungen
- erster kritischer Leser : Hofmeister Ernst Wolfgang Behrisch (einer
der wunderlichsten Käuzchen der Welt)
-> in Liederbuch "Annette" erste poetische Versuche erhalten
- lernte Radierung und Kupferstich bei J.M. Stock und zeichnen bei
A.F. Oeser
- erste wirkliche Liebe zu Anna Katharina (Käthchen) , Verarbeitung
im ersten Schauspiel "Laune des Ver-
liebten" -> "Und so begann diejenige Richtung, (...) dasjenige
was mich erfreute oder quälte, oder sonst be-
schäftigte, in ein Bild, ein Gedicht zu verwandeln und
darüber mit mir selbst abzuschließen, (...)."
- erste Krise -> 1768 schwerer Zusammenbruch, 1,5 Jahre Genesung unter
der Obhut der Susanna Katharina
von Klettenberg / des Arztes J.F. Metz -> Interesse für Erforschung
von Naturvorgängen(S.27)
- Ostern 1770 Aufbruch nach Straßburg, um Studium zu beenden
-> Goethe = Perfektionist
-> Treffen mit Herder
-> neue Liebe in Sesenheim : Friederike Brion, Tochter von Johann Jakob
Brion
-> 15. Okt. 1770 Brief an Friederike, an seine "Liebe neue Freundin, ..."
-> Entstehung von "Willkommen und Abschied", "Mailied", "Heidenröslein"
- Promotion zum Dr. Jur. Schlug fehl, wegen seiner Dissertation ->
Angebot: Lizentiat der Rechte
- 6. August 1771 letzter Besuch bei Friederike, kommentarlos
Sturm und Drang
- Rechtsanwalt beim Schöffengericht in Frankfurt -> nur 28 Prozesse
in vier Jahren
- 14. Oktober 1771 Rede "Zum Schäkespears Tag"
-> Leitmotiv: Natur
- Ende 1771 in nur sechs Wochen vollendet er die "Geschichte
Gottfriedens von Berlichingen"
-> Bruch mit dem aristotelischen, normativen Theaters
- Farcen und Parodien über bekannte Autoren und Freunde / Versuche
in Alchemie / Mitglied versch. Zirkel
- Verbindung zur "Gemeinschaft der Heiligen" -> Kriegsrat Heinrich
Merck neuer kritischer Mentor
- Mai 1772 Goethe geht als Praktikant ans Reichskammergericht
in Wetzlar
-> Freundschaft zu Johann Christian Kestner und Charlotte Buff
-> Goethe geht auf Mercks Rat zurück nach Frankfurt (S. 42)
- mehrere Veränderungen : - Cornelia heiratet Schlosser
- Maximiliane von La Roche heiratet Peter Brentano
- Lotte heiratet Kestner ohne Goethe zu informieren
- Legationssekretär Karl Wilhelm Jerusalem begeht aus Liebeskummer
Selbstmord
-> bei der Herbstmesse 1774 erscheinen "Die Leiden des jungen
Werther"
-> unerwarteter Erfolg (Goethe
glaubt wegen der sent.-pess. Zeit und Autoren wie Young, Rousseau)
-> Goethe nun erfolgreichster
deutscher Schriftsteller (Bürger, Lavater bemühten sich um Freundschaft)
- 1773 - 1775 Krise : Goethe verbrennt seine eigenen Werke und veröffentlicht
nur noch wenig (siehe Anhang)
-> kirchenkritische Werke "Brief des Pastors zu *** an
den neuen Pastor zu ***" u. "Der ewige Jude"
-> "Urfaust" ; Hintergrund: Hinrichtung der Kindermörderin
Susanna Margarethe Brandt 1772 in Frankfurt
- April 1775 Verlobung mit Lili Schönemann -> Bindungsangst
-> Auflösung der Verlobung
- 30. Oktober 1775 Reise Richtung Weimar auf Einladung des Erbprinzen
August von Sachsen-Weimar-Eis.
Das erste Jahrzehnt in Weimar
- 7. November 1775 Ankunft in Weimar
- politischer Werdegang :
- Juni 1776 Geheimer Legationsrat im Weimarischen Staatsdienst
-> Wiederbelebung der Silber- und Kupferbergwerke bei Illmenau
- 1779 Ernennung zum "Kriegskommissar" / Leitung der "Wegebauverwaltung"
/ "Wasserbaukommission"
- 1782 Leitung der "Kammer", der obersten Finanzbehörde
- lit. Schaffen : (siehe Anhang)
- engerer Freundeskreis Goethes: Herder, Knebel, Corona Schröter
und Wieland
- Liebe zu der melancholischen, schwesterähnlichen Charlotte von
Stein (Besänftigerin, Engel, Madonna)
"Ich kann mir die Bedeutsamkeit - die Macht, die diese Frau
über mich hat, anders nicht erklären als durch
die Seelenwanderung. - Ja, wir waren einst Mann und Weib! -
Nun wissen wir von uns - verhüllt, in Geister-
duft." -> Gedichte sind voller Resignation (S. 60)
-> Wandel vom egozentrischen Verhalten zum Streben nach Reinheit
- Febr. / März 1779 erste Fassung der "Iphigenie auf
Tauris"
- ab Herbst 1779 tiefe innere Krise / Entfernung von Politik -> Febr.
1780 "Tasso"
- schaffensreichsten Jahre Goethes (Werke dieser Zeit siehe Anhang)
/ 1782 Adelsdiplom
- Beginn der naturwissenschaftlichen Studien: 1784 Nachweis des Zwischenkieferknochens
beim Menschen
vor Darwin wies Goethe auf die "Evolution"
- 3. September 1786 Goethes Abreise nach Italien gleicht einer
Flucht
Italienische Reise
- Goethe reist inkognito unter dem Namen Johann Philipp Möller
nach Italien
- wollte Gegenstände rational und nicht emotional beobachten
- inspiriert von der ital. Umgebung schrieb er die "Iphigenie" in Jamben
um
- 29. Oktober 1786 Ankunft in Rom / Aufenthalt 4 Monate
-> "Wiedergeburt" / "glücklichste Zeit meines Lebens"
- Febr. - Juni 1787 Reise nach Süditalien / Sizilien = "Hier
ist der Schlüssel zu allem."
- weitere wissenschaftliche Studien : "Erfindung der Urpflanze"
- zweiter römischer Aufenthalt (ca. 1 Jahr) : intensives Schaffen
- 23. April 1783 schwerer Abschied von Rom
Evolution und Revolution
- Isolation und Unzufriedenheit in Weimar
- Karl August mehr im Ausland / Herder zog sich zurück / 1789
Bruch mit Charlotte von Stein / intimes Ver-
hältnis zu Christiane Vulpius : "Ich bin verheiratet, nur
nicht durch Zeremonie"
- offiziell noch Mitglied im "Geheimen Conseil"
- 1791 Leitung des neugegründeten Weimarer Hoftheaters
- kaum poetische Werke, mehr naturwissenschaftliche ("Die Metamorphose
der Pflanzen")
- Revolution = gesellschaftliche Evolution des Menschen / er distanzierte
sich jedoch von gewaltsamen Umwäl-
zungen durch verschiedene Werke
- Teilnahme an einem Feldzug der Koalitionsarmee gegen die Revolutionsarmee
-> ziemlich desinteressiert
-> 30 Jahre später : "Die Kampagne in Frankreich"
- 22. Juli 1793 Belagerung von Mainz / Goethe beschützt
eigenhändig einen Klubbisten
Das Jahrzent mit Schiller
- beide bemühten um das normative Theater
- Goethe brachte Schiller von seinen phil. Spekulationen ab, Schiller
brachte Goethe zurück zur Poetik
- "Xenien" : Unmutsäußerungen über das Verhalten des
Publikums (ca. 1000 Epigramme)
- Goethe verfaßte "Wilhelm Meisters Lehrjahre" und nahm die Arbeit
am "Faust" wieder auf
- 1799 Schiller siedelt nach Weimar über
- Weimar = Zentrum deutscher Kultur
- Beziehungen zu W. und A. von Humboldt, Fichte, Schelling, Tieck,
Novalis, Hegel u.a.
- Gründung der "Weimarer Kunstfreunde" durch Goethe, Schiller
und Meyer -> Widerstand der jüng. Gen.
- 1805 beide schwer krank // 9. Mai : Tod Schillers
- Nachruf im "Epilog zu Schillers Glocke" mit den Worten "Denn er war
unser!"/ versuchte Vollendung des
Schiller-Fragmentes "Demetrius" schlug fehl / gelungener
Nachruf 1826 in der "Betrachtung von Schillers
Schädel"
Die napoleonischen Jahre
- 1806 nüchtener, neutraler Beobachter der Schlacht bei Jena
und Auerstedt / 19. Okt. Trauung mit Christiane
Vulpius
in der Sakristei der Schloßkirche // Vollendung des "Faust"
- Bewunderer Napoleons / Oktober 1808 kurzes Gespräch mit Napoleon
auf dem Erfurter Fürstenkongress
- Isolation, naturwissenschaftliche Studien ; die "Metamorphose der
Tiere" und Arbeit an der "Farbenlehre"
- 1807 Beginn der "Wanderjahre"
- 1810 die "Farbenlehre" erscheint -> kaum Resonanz in der Öffentlichkeit
- 1811 Umbenennun der "Wanderjahre" in "Dichtung und Wahrheit"
- Entfremdung von der jün. Generation // 1807 Tod Anna Amalias
/ 1808 Tod der Mutter / 1813 Tod Wielands
Der Weltbürger
- Juli 1815 Einladung durch von Stein durch die Rheinprovinz zu
reisen
- 6. Juni 1816 Tod Christianes "(...) Leere und Totenstille
in und außer mir."
- 1817 Rücktritt vom Direktorium des Hoftheaters wegen Intrigen
der Caroline Jagemann
- zog sich vollständig ins Private zurück // keine Reisen
mehr // intensive Arbeit (Werke dieser Zeit s. Anhang)
- seit 1816 Herausgeber der Zeitschriften "Über Kunst und Altertum"
und "Zur Naturwissenschaft überhaupt"
- Öffnung seines Hauses für die Welt // enger Freundeskreis
u. a. Zelter, Meyer, Soret und ab 1823 Eckermann
- im Gegensatz zum patriarchalisches Verhalten seinem Sohn gegenüber
war seine Liebe zu seinen Enkeln
- 1823 aus väterlichem Verhältnis zu Ulrike von Levetzow
entwickelt sich eine intensive Liebe (Goethe 74, sie
19) -> Heiratsantrag
- Interesse an jungen ausländischen Autoren, wie Victor Hugo,
Walter Scott und anderen
- er selber fühlte sich einsam , "wie Merlin vom leuchtenden Grabe
her"
- schwere Prüfungen 1828 der Tod von Karl August und 1830 der
Tod seines Sohnes in Rom
- 22. Juli 1831 "Faust - Zweiter Teil"
- 22. März 1832 Tod Goethes // Eckermann: "Auf dem Rücken
ausgestreckt, ruhte er wie ein Schlafender. Tie-
fer Friede und Festigkeit waltete auf den Zügen seines
erhaben-edlen Gesichts. Die mächtige Stirn schien
noch Gedanken zu hegen ..."
Anhang: Die Werke Goethes in chronologischer Reihenfolge
- 1765 "Das Buch Annette", "Die Laune des Verliebten"
- 1768 "Die Mitschuldigen"
- 1771 "Gedichte für Friederike Brion", "Zum Schäkespears
Tag", "Geschichte Gottfriedens von Berlichingen"
- 1772 "Von deutscher Baukunst", Mitarbeit an den "Frankfurter Gelehrten
Anzeigen", "Wanderers Sturmlied"
- 1773 "Jahrmarktsfest zu Plundersweilern", "Satyros", "Concerto dramatico",
"Helden und Wieland", "Erwin und Elmire"
"Brief
des Pastors"
- 1773 - 75 "Urfaust", "Prometheus", "Mahomet"
- 1774 "Die Leiden des jungen Werther", "Clavigo", "Claudine von Villa
Bella", "Der Ewige Jude"
- 1775 "Stella", "Lili-Lieder", "Egmont"
- 1776 "Gedichte für Frau von Stein", "Die Geschwister", "Proserpina"
- 1777 "Lila", "Der Triumph der Empfindsamkeit", "Harzreise im Winter"
- 1778 "Grenzen der Menschheit"
- 1779 "Gesang der Geister über den Wassern", "Jery und Bätely"
- 1780 "Torquato Tasso"
- 1781 "Die Fischerin", "Elpenor"
- 1783 "Das Göttliche"
- 1784 "Scherz, List und Rache", "Die Geheimnisse"
- 1785 "Wilhelm Meisters theatralische Sendung"
- 1786 "Iphigenie auf Tauris"
- 1788 "Römische Elegien"
- 1789 "Torquato Tasso" abgeschlossen
- 1790 "Die Metamorphose der Pflanzen", "Venezianische Epigramme",
"Faust, ein Fragment"
- 1791 "Der Groß-Cophta", "Beiträge zur Optik"
- 1793 "Der Bürgergeneral", "Reineke Fuchs"
- 1794 "Die Aufgeregten", "Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten"
- 1795 "Das Märchen", Anfänge der "Xenien"
- 1796 "Xenien", "Wilhelm Meisters Lehrjahre", "Hermann und Dorothea",
"Benvenuto Cellini"
- 1797 "Balladen"
- 1798 "Propyläen, eine periodische Schrift" (bis 1800)
- 1799 "Achilleis", "Die natürliche Tochter"
- 1800 Voltaires "Tancred", "Paläophron und Neoterpe"
- 1803 "Die natürliche Tochter" abgeschlossen
- 1804 "Winckelmann und sein Jahrhundert"
- 1805 "Epilog zu Schillers Glocke"
- 1806 "Faust, erster Teil", "Metamorphose der Tiere"
- 1807 "Sonette", "Wilhelm Meisters Wanderjahre"
- 1808 "Pandora"
- 1809 "Die Wahlverwandtschaften"
- 1810 "Farbenlehre", "Philipp Hackert"
- 1811 "Dichtung und Wahrheit, erster Teil" / 1812 "Dichtung und Wahrheit,
zweiter Teil" / 1813 dritter Teil
- 1816 "Italienische Reise, erster und zweiter Teil"
- 1817 "Urwort, Orphisch", "Geschichte meines botanischen Studiums"
- 1819 "West-östlicher Divan"
- 1822 "Kampagne in Frankreich"
- 1823 "Marienbader Elegie"
- 1824 Herausgabe des "Briefwechsels mit Schiller"
- 1826 "Novelle"
- 1827 "Zahme Xenien"
- 1829 "Wilhelm Meisters Wanderjahre" vollendet, "Italienische Reise,
Zweiter römischer Aufenthalt"
- 1830 "Dichtun und Wahrheit, vierter Teil"
- 1831 "Faust, zweiter Teil"
außerdem mehr als 15000 Briefe, Tagebücher aus 52 Jahren
und zahlreiche Gesprächsprotokolle Dritter
(Quelle: Johann Wolfgang von Goethe - In Selbstzeugnissen und
Bilddokumenten; Peter Boerner; rowohlts monographien;
Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH, Hamburg 1964)
(c) by Danny Eickemeyer, 17.11.1996
D-LK Saenger 12.1, 1996/97
Danny Eickemeyer
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