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Die DDR der Achtziger Jahre
INHALTSVERZEICHNIS SeiteVorwort .........................................................................................................................3
1 Das Bildungssystem in der DDR.......................................................................
41.1 Der Marxismus - Leninismus als Grundlage des Denkens................................
41.2 Die Vorschulerziehung...................................................................................
4-5 1.3 Die allgemeinbildende polytechnische Oberschule............................................
51.4 Universitäten, Fach und Hochschulen in der DDR.........................................5-6
2 Organisationen und Verbände in der DDR........................................................
62.1 Die Mitbestimmung der Partei in Verbänden und Organisationen..................
6-72.2 Der einzige Jugendverband - Die FDJ...........................................................
7-82.3 Weitere Verbände und Organisationen, sowie ihre Aufgaben...........................
82.3.1 Der Demokratische Frauenbund Deutschlands.................................................
82.3.2 Die Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe.............................................8-9
3 Der Vergleich der Bildungssysteme von DDR und BRD....................................9
Quellenverzeichnis........................................................................................................10
Literaturverzeichnis.......................................................................................................11
Anlagenverzeichnis.......................................................................................................12
Erklärung......................................................................................................................13
Vorwort
Nach dem Zusammenbruch des Deutschen Reiches 1945 entstand die DDR auf der sowjetischenBesatzungszone.
Im Jahre 1961 wurden die Bürger der DDR durch die Berliner Mauervollkommen
von denen der BRD abgeschieden.
Sowohl auf das Bildungswesen, wie auch auf alle Verbände und Organisationen
in der DDRübte die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands - die SED
- entscheidenden Einfluß aus.
Heutzutage leben wir in einer Demokratischen Republik in der nicht eine Partei
allein dasOberhaupt bildet, sondern ein Bundestag, der aus mehreren Parteien
besteht, regiert.
1 Das Bildungssystem der DDR
1.1 Der Marxismus - Leninismus als Grundlage des Denkens
Der Marxismus - Leninismus war die theoretische Grundlage für die kommunistischen
- und Arbeiterparteien. Es wurde von den Klassikern der Ideologie - Marx, Engels,
Lenin -ausgegangen. Es lagen nur wenige Aussagen über bildungspolitische
undpädagogische Fragen vor, so dass sich aus der Gesamtheit ihrer Schriften
nur inbegrenztem Umfang anwendbare Erkenntnisse für die Theorie und Praxis
gewinnenließen.1) Der Sowjetführer Wladimir I. Lenin hatte in seinem
Denkmodell dengesellschaftlichen Organisationen im Kampf um die Macht und den
Aufbau derkommunistischen Staatsmacht eine bedeutende Rolle zugemessen. Er selbst
warMitglied der kommunistischen Partei, der er die Rolle einer Führerorganisation
zuwies.Nach seinem Denkmodell sollten sich nicht Vertretungen bestimmter Gruppeninteressengegenüber
dem Staat, den Parteien und anderen Kräften stehen, sondern sie sollten
alsÜberträger des Willens der kommunistischen Partei auf andere dienen.2)
1.2 Die Vorschulerziehung - Kinderkrippe und Kindergarten in der DDR
Das Vorschulalter umfaßt die Entwicklungsperiode der Kinder bis zum Eintritt
in dieSchule. In diesem Lebensabschnitt erlernt das Kind seine Muttersprache,
es lernt sichselbstständig an seiner Umwelt zu orientieren, und seine Persönlichkeit
wird geformt.3)Die Kinderkrippe bildete die unterste Stufe des sozialistischen
Bildungssystems. Sienahm in der Regel die Kinder von Beginn des zweiten Lebensjahres
auf. Sie blieben biszur Vollendung des dritten Lebensjahres. Es gab Tages- und
einige Wochenkrippen.Eine Tageskrippe konnte montags bis freitags von 6 Uhr
morgens bis 18 bzw. 19 Uhrabends öffnen. Ein Kleinkind durfte die Kinderkrippe
nicht länger als 9 Stundenbesuchen, da es sonst zu einer unzulässigen
Verkürzung des Kontaktes mit den Elternsowie des Nachtschlafes hätte
kommen können. Die Aufnahme eines Kindes in dieKinderkrippe mußte
in Wohnnähe erfolgen.4) Ab der Vollendung des drittenLebensjahres bis zum
Eintritt in die Schule konnten die Kinder einen Kindergartenbesuchen. Von den
Kindern im entsprechenden Alter waren es 1955 über ein Drittel,1962 über
die Hälfte und 1988 ca. 94 Prozent, die einen Kindergarten besuchten. Von1970
bis 1985 entstanden mehr als 1400 neu ausgestattete kombinierteKindereinrichtungen.
Dies waren Kinderkrippe und Kindergarten in einem Gebäude.Neben der sozialfürsorgerischen
und ökonomischen Funktion berufstätige Eltern zuentlasten, wurde die
erzieherische und bildnerische Funktion der Kindergärten stärkerbetont.
In dem 1972 eingeführten >> Bildungs- und Erziehungsplan für
den Kindergarten > zehnklassigen allgemeinbildenden Oberschule > erweiterte
Oberschule <<, die EOS, mit denKlassen 11 und 12. Der Anteil der EOS -
Absolventen betrug seit dem Ende derSiebziger Jahre etwa 8 Prozent.8) Die Aufgabe
der Oberschule war es, eine solide,polytechnisch orientierte, grundlegende Allgemeinbildung
zu vermitteln. DieAllgemeinbildung gehörte zu den wesentlichen Lebensinhalten
des Menschen in dersozialistischen Gesellschaft.9) In der zehnklassigen Oberschule
wurden insgesamt 16Pflichtfächer und 2 fakultative Fächer, das waren
Nadelarbeit in den Klassen 4 und 5sowie eine 2. Fremdsprache ab der 7. Klasse,
angeboten. Von der gesamtenUnterrichtszeit entfielen auf Gesellschaftswissenschaften,
Muttersprache und literarisch - künstlerische Fächer rund 41 Prozent.
Hingegen fielen auf Mathematik undNaturwissenschaften nur ca. 29 Prozent. Auf
Fremdsprachen waren es sogar nur ca. 10Prozent. Die spezifisch polytechnischen
Fächern gliederten sich seit 1968 in denWerkunterricht in den Klassen 1
bis 6, den Schulgarten in den Klassen 2 bis 4, dieproduktive Arbeit und die
Einführung in die sozialistische Produktion in den Klassen 7bis 10 sowie
das technische Zeichnen in den Klassen 7 und 8. Seit 1978 wurdezusätzlich
ab der 9. Klasse Werkunterricht durchgeführt.10)
1.4 Universitäten, Fach - und Hochschulen in der DDR
Sie waren die höchsten Bildungsstätten in der DDR und wurden als bedeutende
Zentrender Wissenschaft und Kultur, der Lehre und der Forschung gesehen. BedeutendeUniversitäten
waren beispielsweise die Karl - Marx - Universität in Leipzig oder dieWilhelm
- Pieck - Universität in Rostock. Die Zugangsberechtigung für eine
Universitätoder Hochschule war das Abitur oder ein gleichwertiger Abschluß.
Die Hochschulreifekonnte in der zweijährigen Ausbildung an den erweiterten
Oberschulen oder in einerdreijährigen Ausbildung mit Abitur erworben werden.
Auch nach dem Abschluß einer Fachschulausbildung war es möglich,
sich für einHochschulstudium zu bewerben. Von den Bewerbern wurde erwartet,
dass sie aktiv ander Gestaltung der sozialistischen Gesellschaft beteiligten
und zum Schutz desSozialismus bereit waren. So war die Hochschulausbildung auf
die allseitigeEntwicklung der sozialistischen Persönlichkeit ausgerichtet.
Dies verlangte vor allem, imStudium die weltanschaulichen Positionen der Studenten
auf der Grundlage desMarxismus - Leninismus zu festigen und zu vertiefen. Man
versuchte zu erreichen, dasssie sich in ihrem Handeln von den politischen Zielen
der Arbeiterklasse und ihrer Partei,der SED, ausgingen. Das eng mit dem politischen
und ideologischen Kampf der Parteiverbundene Studium des Marxismus - Leninismus
war eine entscheidende Grundlageder wissenschaftlichen Bildung und kommunistischen
Erziehung der Studenten.11) Fach - und Hochschulen wurden oft als ein Bereich
des Bildungssystemszusammengefasst, jedoch unterschieden sie sich in mehreren
Bereichen. So nahmendie Fachschulen in der Regel Absolventen der zehnklassigen
Oberstufe auf, die aber invielen Studiengängen eine zusätzliche Facharbeiterausbildung
voraussetzten. Für einHochschulstudium benötigte man die Hochschulreife,
ebenfalls war eine zweiteFremdsprache Pflicht. Sie unterschieden sich auch in
der Ausbildungsdauer, sobesuchte man eine Fachschule 3 Jahre und eine Hochschule
4 bis 6 Jahre. Ebensohatte die Fachschule nur wenige Studienrichtungen für
einige hundert Studenten, imGegensatz dazu hatte die Hochschule eine größere
Auswahl von Studiengängen mitPlätzen für mehrere tausend Studenten.
Auch an Fach - und Hochschulen wurden dieStudenten verpflichtet, an einer großen
Anzahl von Seminaren und Vorlesungen überden Marxismus - Leninismus, fremdsprachlichen,
sportlichen sowie militärischenÜbungen teilzunehmen.12)
2 Organisationen und Verbände in der DDR
2.1 Die Mitbestimmung der Parteien in Verbänden und Organisationen
Der Kampf der kommunistischen Parteien, die Verbände und Organisationen
in ihrMachtstreben einzubeziehen, fand auf zweierlei Wegen statt. Die erste
Möglichkeit war,dass die SED eine eigene Organisation bildete, die offen
oder versteckt für die Ziele derKommunisten werben, ihre Aktionen unterstützen
und ihnen neue Kräfte zuführen sollte.Die zweite Möglichkeit
bestand darin, die bestehenden Organisationen , seien sieunabhängig oder
im Verbund mit anderen Parteien bzw. Organisationen stehend, zuunterwandern
und von innen her umzudrehen. Das hieß, auf Kurs der kommunistischenPartei
zu bringen. Beide Wege verliefen parallel zueinander. Ob eine solche Taktikerfolgreich
in die Praxis umgesetzt werden konnte, hing zum einen von der Stärke derkommunistischen
Partei und zum anderen von der Widerstandsfähigkeit derbestehenden gesellschaftlichen
Organisationen und Parteien ab. In der DDR - Verfassung war die Einordnung aller
Verbände und Organisationenausdrücklich fest geschrieben. Die Nationale
Front war ein Organ der sogenanntenBündnispolitik und wurde im SED - Programm
von 1976 als “umfassende sozialistischeVolksbewegung” definiert,
deren Aufgabe es gewesen ist, “einen bedeutenden Beitragzur Annäherung
der Klassen und Schichten auf dem Boden der Ideale zurArbeiterklasse”
zu leisten.13) Das bedeutete das Anstreben von Gleichheit aller Klassennach
dem Marxismus - Leninismus. Die Nationale Front ermöglichte ebenfalls,
dass inder DDR kein Verband und keine Organisation wirklich unabhängig
war. Aus allenParteien und Organisationen der DDR wurden insgesamt mehr als
388.000 Mitglieder indie insgesamt 19.100 Ausschüsse bzw. in den Nationalrat
delegiert.14)
2.2 Der einzige Jugendverband - Die Freie Deutsche Jugend (FDJ)
Die FDJ wurde am 07.03.1946 gegründet. Als einheitlicher und einziger Jugendverbandder
DDR war die FDJ besonders eng an die SED gebunden. Sie hatte im Jahre 1985ca.
2,3 Millionen Mitglieder, das waren rund 80 Prozent der im organisationfähigen
Alterstehenden Jugendlichen. Die FDJ war auch zuständig für die Pionierorganisation
“ErnstThälmann”, den einzigen Kinderverband in der
DDR. Zu dieser Pionierorganisationgehörten 1986 1.385.533 Kinder im Alter
zwischen 6 und 13 Jahren, das waren ca. 85Prozent aller Kinder der DDR. Die
Sechs- bis Zehnjährigen wurden “Jungpioniere” unddie
Älteren “Thälmannpioniere” genannt. Wie auch bei
der FDJ gab es keinenMitgliedszwang. Da aber der DDR - Pionierverband die Schule
durch ergänzendeUnterweisung, gemeinschaftliche Erledigung der Hausaufgaben
und gegenseitigeLernhilfe begleitete, zugleich die Kinder nachmittags in den
sog. Schulhorten betreute,während im Regelfall beide Elternteile berufstätig
waren, ergab sich in der DDR für diemeisten Eltern oft die Notwendigkeit,
ihre Kinder in einem Pionierverband anzumelden.Die FDJ hatte sich folgende Hauptaufgaben
gestellt: man wollte das Lernen der Jugendunterstützen, massenpolitische
Arbeit leisten, die arbeitende Jugend zu hohenLeistungen in Wirtschaft und Landwirtschaft
motivieren, die Interessen der Jugend inder Schule, im Betrieb und in Hochschulen
zu vertreten. Die massenpolitische Arbeit derFDJ hatte das Ziel, die Jugend
für den Kommunismus zu gewinnen. Zu diesem Zweckbetrieb die FDJ eine umfangreiche
Schulungsarbeit. Zur politischen Beeinflussung derJugend wurden von der FDJ
auch Massenveranstaltungen - Demonstrationen,Aufmärsche und Kundgebungen
- durchgeführt, die durch Uniformierung, Meere vonFahnen und Jugendliedern
emotionalisierend wirken sollten. Im Zuge der politischenMassenarbeit vollzog
die FDJ eine sog. Kaderauslese, das hieß , dass sie die von ihrals besonders
politisch gefestigt eingeschätzten Jugendlichen zur Übernahme in dieSED
vorschlug. Die FDJ und Pionierorganisationen brachten in dem Bereichmassenpolitische
Arbeit, 16 Zeitungen und Zeitschriften heraus, die derkommunistischen Erziehung
dienen sollten. Zur wirtschaftlichen Motivierung verlieh die FDJ auch Auszeichnungen.
Zugleich wurdenzur Motivation der Lehrlinge und der jungen Werktätigen,
im Alter bis zu 25 Jahren,organisierte die FDJ Jugendobjekte, Jugendbrigaden
und Jugendkollektive errichtet.Das bedeutete, dass ganze Betriebe, Betriebsabteilungen
oder bestimmte Aufgaben inBetrieben an die Jugend übergeben wurden. Diese
Form verschaffte den Jugendlichendie Möglichkeit der Bewährung und
gegebenenfalls auch des schnellen beruflichenAufstiegs. Zur Förderung des
kulturellen, sportlichen und touristischen Lebens unterhieltdie FDJ eine ganze
Reihe von Einrichtungen, insbesondere Jugendklubs. Aufkulturellem Gebiet verfügte
sie über eigene Ensembles für Musik, Theater und Kabarett.Im Sport
arbeiteten sie eng mit dem deutschen Turn- und Sportbund zusammen.15) Andieser
großen Zahl von Hauptaufgaben, die sich die FDJ stellte, wurde deutlich
in wievielen Gebieten sie die Jugendlichen politisch beeinflussen konnte.16)
2.3 Weitere Verbände und Organisationen, sowie ihre Aufgaben
2.3.1 Der Demokratische Frauenbund Deutschlands
Der Demokratische Frauenbund zählte 1,5 Millionen Mitglieder, davon waren
73,9 %berufstätige Frauen und 26,1 % Hausfrauen bzw. Rentnerinnen. Fast
die Hälfte derMitglieder waren Frauen über 50 Jahre, nur ein Viertel
der Frauen waren unter 35 Jahre.Die Arbeit gliederte sich in drei Hauptfelder.
Im Vordergrund stand die massenpolitischeArbeit, danach folgte die volkswirtschaftliche
Mitarbeit sowie die soziale und kulturelleFrauenarbeit. Zur politischen Massenarbeit,
die das Ziel verfolgte, die Frauen im Sinneder kommunistischen Ideologie und
des DDR - Staatsbewußtseins zu beeinflussen,gehörte die Mitarbeit
in den Volksvertretungen in allen Ebenen sowie das Gewinnen vonFrauen, die an
den Kursen und Seminaren der Frauenakademien teilnahmen. Dievolkswirtschaftliche
Arbeit des Frauenbunds konzentrierte sich darauf, möglichst vieleFrauen
zur beruflichen Arbeit zu gewinnen. Die Verbindung solcher Angebote mitmassenpolitischer
Arbeit sollte die Wirksamkeit dieser gesellschaftlichen Organisationim Sinne
der SED erhöhen.17)
2.3.2 Die Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe
Diese Vereinigung wurde in den Jahren 1945/46 gegründet. Ursprünglich
ging es derSED mit diesem Schritt darum, mit Hilfe der Vereinigung der gegenseitigen
Bauernhilfedie bäuerlichen Raiffeisengenossenschaften zu zerschlagen. Im
Jahre 1950 schlossensich beide Organisationen zusammen und propagierten in der
Folgezeit intensiv dieLandwirtschaftspolitik der SED. Die Vereinigung hatte
im Jahre 1986 ca. 597.000Mitglieder, so gehörten ihr ca. 80 Prozent aller
Genossenschaftsbauern an. Unteranderem warb man für das Besuchen von Schulen
der genossenschaftlichen Arbeit,organisierte mit der URANIA und der Agrarwissenschaftlichen
Vereinigung Vorträge zurpolitischen und fachlichen Qualifizierung ihrer
Mitglieder. Außerdem widmete man sichder Dorfverschönerung sowie
der Verbesserung der Versorgungs - undDienstleistungen gegenüber den Genossenschaftsbauern.18)
3 Der Vergleich der Bildungssysteme von der DDR und der BRD
Ein Vergleich der Bildungssysteme in den beiden Teilen Deutschlands zeigteüberwiegende
Unterschiede. Eine entscheidende Ursache für die Verschiedenheitenwar vor
allem die unterschiedliche Gesellschaftsordnungen und der sich darausergebende
Unterschied in der Bildungspolitik und Pädagogik. Die Unterschiede in denpolitisch
- ideologischen Auffassungen hatten in den beiden deutschen Staaten sowohlzu
einer abweichenden Beurteilung des nationalen pädagogischen Erbes als auch
zueiner auseinander strebenden Entwicklung der Bildungssysteme geführt.
Aus derVergangenheit waren außer der Sprache, die allerdings in vielen
Begriffen undBestimmungen auch schon erhebliche Verschiedenheiten aufwies, traditionelleÜbereinstimmungen
vor allem im Fortbestehen von Organisations - undAusbildungsformen zu erkennen.
Weiterhin ließ sich in der Funktion des Abiturs, die iminternationalen
Vergleich eine deutsche Besonderheit darstellt, einetraditionsgebundene Übereinstimmung
auffinden, obwohl die damit erworbeneBerechtigung zum Hochschulstudium in der
DDR durch schärfereZulassungsbeschränkungen und zusätzliche Aufnahmeprüfungen
beschwächt wurde.Die DDR strebte den ideologisch gefestigten Facharbeiter,
Fach - undHochschulabsolventen an, aber die Wirkung der politisch - ideologischen
Erziehung wartrotz der dafür aufgewendeten Energie und Zeit relativ gering.
Es gelang nicht, eineÜbereinstimmung in der fachlichen Bildung und Ausbildung
der getrenntheranwachsenden Generationen zu erreichen. Ebenso wurde dieVerständigungsbereitschaft
zwischen ihnen auf ein Minimum reduziert. Die wurde vonder östlichen Seite
mit der Formel von der friedlichen Koexistenz zwischen Staaten mitunterschiedlicher
Gesellschaftsordnung umschrieben.19)
Quellenverzeichnis
1) Das Große Lexikon der Geschichte, S. 1152) Organisationen und Verbände
in der DDR, S. 133) Das Bildungswesen in der DDR, S. 28 - 364) Das Große
Lexikon der Geschichte, S. 1195) Das Bildungswesen in der DDR, S. 47/486) ebd.,
S. 537) Das Große Lexikon der Geschichte, S. 120/1218) ebd., S. 1199)
Das Bildungswesen in der DDR, S. 62 - 8510) Das Große Lexikon der Geschichte,
S. 120/12111) ebd. S. 11912) Das Bildungswesen in der DDR, S. 156 - 16013) Jugend
und Familie in der DDR, S.2614) Das Große Lexikon der Geschichte, S. 121/12215)
Organisationen und Verbände in der DDR, S. 31 - 3616) Das Große Lexikon
der Geschichte, S. 12317) Organisationen und Verbände in der DDR, S. 3618)
ebd., S.3819) Das Große Lexikon der Geschichte, S. 125
Literaturverzeichnis
Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der DDR: Das Bildungswesen der
DDRVolkseigener Verlag Berlin, 1989
Das Große Lexikon der Geschichte: Das Bildungssystem der DeutschenDemokratischen
Republik Bertelsmann Lexikon Verlag
Friedrich - Ebert - Stiftung: Organisationen und Verbände in der DDRVerlag:
Neue Gesellschaft GmbH Bonn
Ilse Spittmann - Rühle und Gisela Helwig: Jugend und Familie in der DDRVerlag:
Wissenschaft und Politik Köln, 1984
Anlagenverzeichnis
Anlage 1Die Geschichte der Freien Deutschen Jugend, S. 23
Anlage 2ebd., S. 361
Anlage 3Der Sozialismus - Deine Welt, S. 59
Anlage 4Entdecken und Verstehen, S.167
Anlage 5Die Geschichte der Freien Deutschen Jugend, S. 397
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