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Sport im Wandel der Zeit
Sport in der Antike:
Auch damals gab es bei den O.S. hauptsächlich Profis.
Die Sieger konnten sicher sein, bei der Rückkehr in ihre Heimatstadt
großzügig belohnt zu werden.
Die Ausbildung der Athleten wurde von den Städten gefördert.
Aus speziellen Fonds, die meistens aus Spenden stammten, wurden Sportanlagen,
Trainer, Masseure, Ärzte,
Köche(für die besondere Diät, die Trainingspartner und die
Siegesprämien bezahlt.
Neben den O.S. wurden regelmäßig andere große Sportspiele
veranstaltet: die phytischen (Delphi)
die isthmischen (Korinth)
die nemeischen (Kleonei/Phleius)
die olympischen (Olympia)
Das sind die 4 großen panhellenischen Spiele.
Im antiken Griechenland blieb die Sportausübung den männlichen,
freien, Griechischen Bürgern vorbehalten.
In den sogenannten Gymnasien wurden Geist und Körper gleichermaßen
ausgebildet.
Es war von großer Bedeutung einen wohlgeformten, leistungsfähigen
Körper zu haben.
Leiter der sportlichen Ausbildung: Paidotribe
Es entwickelten sich auch einige Entspannungstechniken ( Dampfbad,
Massage )
Ursprung: 1500 v. Chr.
Gesicherte Daten: 776 v. Chr. Koröbos)
Anfangs hatten die O.S. einen streng religiösen Charakter ( Zeusverehrung)
Es wurden nur freien männlichen griechischen Bürgern Eintritt
gewährt.
Es herrschte Gottesfriede.
Erste Wettbewerbe: Stadionlauf (192m), Doppellauf und Langlauf.
Später: Penthathlon, Marathonlauf, Faustkampf, Ringkampf, Allkampf,
Waffenlauf und Wagenrennen
5 Tage Dauer
Die Athleten trainierten bereits 1 Monat davor im heiligen Tempelbezirk
Altis.
394 n. Chr. vom römischen Kaiser Theodosius verboten.
Sport im Mittelalter:
3 Stände: Adel (geistl., weltl.), Bürgertum und die Unfreien.
Nur weltl. Adel: Sport: Reiten, Fechten, Laufen, Zweikämpfe, Ringen,
Bogenschießen und Lanzenwurf.
Alles für kriegerische Auseinandersetzungen war es wichtig körperlich
leistungsfähig zu sein.
Junge Adelige: Durch einen Waffenmeister od. während des Knappendienstes
bei einem Ritter.
Nach Niedergang des Rittertums: Edelpagenschulen für Adelige (Fechten,
Reiten, Tanzen)
Sport im 19. Jhdt.:
Deutsches Turnen:
Friedrich Ludwig Jahn (1778/1852) war Erfinder des deutschen Turnens.
Alle meinten, dass es an der schlechten körperlichen Verfassung
läge, dass Fremdherrschaft(Napoleon) hereinbrechen könnte.
1811 gründete Jahn an den Toren Berlins den Turnplatz auf der
Hasenheide.
Einheitliche graue Leinenbekleidung ohne Kopfbedeckung u. Schuhe, nur
Brot u. Salz zu essen u. Wasser zu trinken.
1918: Turnsperre, weil Jahn auch die Abschaffung der Standesschranken
forderte.
1860/1950: deutsche Turnerschaft/deutscher Turnbund.
Sport in England:
18./19.Jhdt.: Entwicklung des Sports (Reiten, Jagen, Laufen, Boxen,
Ringen, für Adel und Bürgertum)
Körperbildung, technisch perfektes Spezialistentum, Konkurrenz,
Klubwesen, Wettkämpfe, Wetten u. sportliche Veranstaltungen wurden
immer populärer.
2 Typische Richtungen: Mannschaftssport (Kricket, Fussball, Hockey)
Individualsport (Einzel); (Laufen, Boxen)
Ende 19. Jhdt. übernahm auch Deutschland die englischen Sportarten.
Die Olympischen Spiele der Neuzeit:
Voraussetzungen: Entstehen neuer Sportarten
Wiederaufleben traditioneller Sportarten
Veranstalter, Initiator
Baron Pierre de Coubertain war reicher Diplomat und gründete das
IOC(Internationales Olympisches Komitee)
1894: 1.Kongress des IOC
1896: 1. O.S. in Athen
1900: 2. O.S. in Paris
1916: Berlin entfallen
1924: 1. O. Winterspiele in Chamonix
1940: entfallen-Krieg
1944: entfallen-Krieg
1964 u. 1976 :Winterspiele in Innsbruck
1988: Erstmals waren Tennisprofis spielberechtigt
1992: Barcelona: US-Dreamteam im Basketball
1994: Winterspiele in Lillehammer
1. Tag: Eröffnungsfeier
Sommerspiele: 16 Tage
Winterspiele: 12 Tage
O. Eid: Im Namen aller Teilnehmer verspreche ich, dass wir uns bei den
O.S. als loyale Wettkämpfer erweisen,
alle Regeln achten und teilnehmen im ritterlichen Geist, zum Ruhme des
Sports u. zur Ehre unserer
Mannschaft.
Christian Hamp
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